Private Legehennen Haltung

Da gackern ja die Hühner

Abgesehen davon, dass noch vor zwei Jahrzehnten beinahe jede Großmutter eigene Hühner hatte, ist es auch derzeit wieder voll im Trend. Frischer als aus der eigenen Hühnerhaltung kann ein Ei gar nicht sein. Und vor allem ist es genau so Bio wie Sie es wollen.


Nicht nur das täglich frische Ei bringt immer mehr Menschen dazu sich Hühner anzuschaffen, auch der tiefere Hintergedanken, der auch unserer Philosophie bestimmt, Nachhaltigkeit zu leben, motiviert viele zu diesem schönen Schritt in Richtung Eigenversorgung.

Wer sich als Neueinsteiger auf diesem Gebiet versuchen möchte, sollte ein paar Dinge beachten.
Es gibt im Internet einige hilfreiche Seiten, auch gibt es Foren und Gruppen in denen man einiges in Erfahrung bringen kann. Wir empfehlen trotzdem ein persönliches Gespräch mit einem unserer Mitarbeiter.

Wir helfen Ihnen gerne weiter und geben Ihnen alle nötigen Informationen rund ums Thema.

Hier einige Fragen:

Welche Einstreu und wieviel?

Im Ruheraum

Die Wahl der Einstreu obliegt ganz Ihnen. Es sollte eine gut saugfähige und kompostierbare Einstreu sein.
Wir persönlich nehmen Holzhobelschaten. Diese sind überall erhältlich wo es auch Tier bzw. Landwirtschaftsbedarf gibt.

Weiter empfehlen wir eine dünne Schicht Zeolith unter der Einstreu aufzutragen. Diese ist antibakteriell und eine ausgezeichnete Vorbeugung gegen Milben und auch für ihr Federvieh gesund.

Wir haben mit Absicht eine kleine Erhöhung gemacht, damit man gesamt drei cm dick einstreuen kann.

Warum?

Durch die Einstreu kommt der Kot mit dem Holz nicht mehr in Berührung, weiter scharen die Hühner den Kot ein, sodass der Geruch wie auch Feuchtigkeit absorbiert werden kann. Ähnlich wie bei einer Katzenkiste.

Im Freilauf hängt es davon ab wie die Beschaffenheit Ihres Bodens ist, ob Sie einen Boden haben wollen, Schicht-Einstreu usw. Das klären wir, wenn es soweit ist.

Hygiene im Ruheraum

Der Nachtruheraum ist je nach Bedarf zu reinigen.

3 – 5 Hennen alle 2 Wochen
5 - 12 Hennen wöchentlich
12 -18 Hennen alle vier Tage

Zur Reinigung kehren sie mit dem vorgesehenen Reinigungsbesteck den gesamten Ruheraum aus, entnehmen die eingekotete Einstreu und geben diese auf den Kompost; streuen wieder neue, frische Einstreu 3 cm tief ein. Diesen Vorgang wiederholen Sie je nach Bedarf und Hühneranzahl.

Der Müll ist kompostierbar und dient als guter Dünger.

Wir haben uns bewusst gegen ein Kotgitter entschieden. Wir haben im Test gemerkt, dass der Kot unter dem Gitter sehr unangenehm riecht, da dieser lose dort liegt. Durch die Einstreu wird doch einiges an Geruch und Feuchtigkeit absorbiert. So unsere Erfahrung.

Auch bleiben immer Kot Reste am Gitter kleben, die sehr schwer zu beseitigen sind.  Es ist eine Illusion, dass durch kleine Gitter der halbnasse Kot durchfällt.

Gegen Aufpreis als Zubehör gibt es allerdings eine Reinigungsklappe, durch die man ganz bequem den Kot in einen Behälter schiebt.

Tag/Nacht Nutzung

Der Pförtner ist morgens zu öffnen und am Abend zu schließen, damit die Legehennen in der Nacht vor Raubtieren sicher sind. Wenn Sie einen automatischen Pförtner besitzen, ist dieser regelmäßig zu überprüfen.

Die Luftschlitze bleiben immer offen!

Bitte nicht im Winter abhängen oder gar zukleben, aus Angst vor Kälte. Die Hühner brauchen trockene und frische Luft.

Der Schlechtwetterauslauf

Der Schlechtwetterauslauf (4,5m²) dient Ihren Tieren zum Scharen auch bei schlechtem Wetter. Weiteres fressen und trinken die Tiere in diesem Bereich aus den zugehörigen Automaten. Bitte vermeiden Sie offene Fütterung in diesem Bereich, so halten Sie diesen gut sauber.

Speisereste und Grünzeug können Sie gerne im Freigehege zu füttern. Der Schlechtwetterauslauf ist mit einem normalen Rechen monatlich aus zu misten. Früher oder später wird dieser Bereich nur noch Erde haben, dann können Sie diesen mit Mähabfall bzw. Heu, Hackschnitzel oder einer Einstreu Ihrer Wahl einstreuen, damit das Misten leichter wird.

Weiter gibt es die Möglichkeit einer Schichteinstreu bei der Sie nur einmal im Jahr misten.

Dazu ist aber ein persönliches Gespräch nötig.

Futter und Wasserautomat

Die Futter und Wasserspender sind im Schlechtwetterauslauf aufgehängt. Unsere Behälter haben ein Fassungsvermögen von 7 Liter Wasser bzw. 5 Kilo Futter, sind oben verschlossen sodass kein Ausschütten, einkoten oder zu scharen möglich ist. Sie sind je nach Hühneranzahl regelmäßig nachzufüllen.

Die Futter und Wasserspender sind mit Seife oder Spülmittel je nach Bedarf, mindestens aber einmal die Woche, zu reinigen.

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